5. Orientierungsritt der

Pferdefreunde Sugenheim

19.05.2002

 

Vor dem O-Ritt wurde erst mal bei Kaffee und Kuchen auf besseres Wetter gewartet. Es regnete den ganzen Morgen.

Danach wurden die Pferde gesattelt. Heike hatte den kleinen Zwerg und Rainer den großen Zwerg.
 
Vom Start ging es dann 5,8 km zum 1. Stop.

Am 1. Stop angekommen, heiß es runter vom Pferd, auf die Strohbüschel drauf, 6m mit Pferd an der Hand los rennen und dann wieder rauf aufs Pferd. Das ganze natürlich auf Zeit.
 
Danach hatte man 2min Zeit so viele Luftballons vom Sonnen-(vielmehr Regen-)schirm abzunehmen und in die blauen Tonnen zu werfen.

 Jetzt ging es 4,2 km weiter zum Mittagsstop

Dort sollte man schätzen wie oft ein Pferd mit seinen Vorderhufen zwischen zwei Linien auf den Boden aufsetzt. Danach ritt man die Stecke ab und versuchte sein Pferd so oft auftreten zu lassen, wie man vorher geschätzt hatte. Zum Abschluss stellte man ein Pferd mit allen vier Hufen auf einen roten Teppich. Das war jedoch für unsere Pferde  nicht schwer.

 Vom Osingsee bis zum 3. Stop waren es 6,7 km.

Hier ging es vorbei an Paul, der die Reiter beim überqueren der Staatsstrasse sicherte und den die Reiter dann auch alle schon brav grüßten. Irgend wo am Waldrand wurden wir auch von Ex-so-tin beobachtet. Unsere Aufgabe war es sie zu finden.

 
 Am 3. Stop war Geschicklichkeit und Wissen gefragt. Mit einem Federballschläger sollte ein Ball um einen Parkur getragen werden. Das ist gar nicht so schwer wenn man nur mit einer Hand reitet und mit der anderen den Ball auf dem Schläger hält. Schwer wird's erst, wenn das Pferd Unsert, es muss dabei die Blätter an den Bäumen essen. Da fällt dann auch schon mal ein Ball vorzeitig vom Schläger. Die Fragen, die man dort beantworten musste sind auch für Pferdeunkundige (Rainer) beantwortbar gewesen.

 Jetzt ging es zurück nach Sugenheim (3,8km).

 Dabei hatten die Pferde auf den ersten 350m des Weges ca. 60 Höhenmeter auf matschigen Wegen hinter sich zu legen. Die 17%-ige Steigung fiel nicht jeden Pferde nach mehr als 16,5 km einfach. Auf dieser Teilstrecke musste der Fragebogen ausgefüllt werden, da dieser beim nächsten Stop sofort abzugeben war. Das hatte zur Folge, dass einige Fragebögen nicht in der besten Schrift ausgefüllt wurden. Schreiben auf dem Pferd ist doch ein wenig schwieriger als sonst. Außerdem mussten wir alle eine Kopfbedeckung für den nächsten Stop basteln.

Beim 4. und letzten Stop war wieder Geschicklichkeit mit und ohne Pferd gefragt. Zuerst vom Pferd absteigen, dann auf dem Strohballen den Schirm aufnehmen und öffnen. Dann das Pferd a la Pan-Tau um die Strohballen rum führen, auf den zweiten Ballen aufspringen. Dort wieder das Pferd rumführen. Zum Schluss auf das Pferd aufsitzen und wegreiten. Die Strafen für eine nicht bestandene Vorführung waren dreckige Kleider (siehe Boden).

Zum Schluss war Teebeutelweitwurf angesagt. Da hatte sich Stefan Veh wieder mal was tolles einfallen lassen. Der Teebeutel sollte nämlich mit dem Mund geschleudert werden. Die Bestmarke lag irgendwo bei 5-6m.

Vor dem Einladen der Pferde in den Hänger wollte auch mal Heike ein "erhabenes" Gefühl auf einen Pferd haben,
 
denn unsere beiden Pferde hatten leichte Größenunterschiede, wie man hier gut sehen kann.

 
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